Metrilens
Analytics-Dashboard für Odoo — 41 Auswertungs-Tabs und ein KI-Analyst, streng lesend und ohne Eingriff ins ERP.
Odoo sammelt in jedem Unternehmen mehr Wissen, als je jemand zu Gesicht bekommt. Die Daten liegen da — Deckungsbeiträge, Lagerreichweiten, Lieferantentreue, Zahlungsverhalten — nur eben verteilt über Dutzende Module und in Listenansichten, die für die tägliche Erfassung gebaut sind, nicht für die Frage „warum eigentlich?".
Der übliche Ausweg ist ein BI-Projekt: Data Warehouse, ETL-Strecke, Lizenzkosten, ein halbes Jahr Einführung. Für einen Mittelständler mit einer sauber laufenden Odoo-Instanz steht das in keinem Verhältnis. Metrilens ist der kurze Weg dorthin.
Was es macht
Metrilens hängt sich an eine bestehende Odoo-Instanz und liefert 41 Auswertungs-Tabs, die nach Rollen und Abteilungen geschnitten sind statt nach Odoo-Modulen: CEO, CFO, COO, HR, Cashflow, Einkauf, Bestand, Lieferanten- Scorecard, BOM-Explorer, Bedarfsplanung, Fuhrpark und weitere. Wer im Einkauf sitzt, bekommt die Einkaufssicht — nicht eine generische Pivot-Tabelle, die erst noch zusammengeklickt werden will.
Dazu kommt ein agentischer KI-Analyst. Statt nur Zahlen anzuzeigen, untersucht er sie: Auf eine Frage wie „Warum ist die Marge letzten Monat gefallen?" geht er selbstständig in die Live-Daten, prüft Auffälligkeiten, verfolgt Ursachen über mehrere Modelle hinweg und erklärt das Ergebnis in normaler Sprache. Das ist der Unterschied zwischen einem Dashboard, das eine Kurve zeigt, und einem, das sagt, woher der Knick kommt.
Ergänzt wird das um 74 Prüfmuster für Datenqualität — jene stillen Fehler, die jede Auswertung unbrauchbar machen: Dubletten, fehlende Zuordnungen, Buchungen ohne Kostenstelle.
Warum es sicher ist
Die Architektur ist bewusst streng lesend. Metrilens kann per Konstruktion nicht in Odoo schreiben — es gibt keinen Schreibpfad, nicht nur keine Berechtigung dafür. Damit fällt die größte Sorge bei Analyse-Werkzeugen weg: dass ein Tool im Produktivsystem etwas verändert.
Es ist außerdem kein Odoo-Modul. Nichts wird in die Instanz installiert, kein Custom Code, keine Migrationslast beim nächsten Versionssprung. Die Anbindung läuft über die reguläre API mit einem API-Key, der serverseitig AES-256-GCM-verschlüsselt liegt und den Browser nie zu sehen bekommt.
Betrieb wahlweise gehostet in Nürnberg (ein eigener Container je Kunde) oder selbst betrieben auf der eigenen Infrastruktur — dasselbe Docker-Image, die Daten verlassen das Haus dann gar nicht. Unterstützt sind Odoo 17 bis 19, ältere Versionen ab 14 laufen meist, aber ohne Zusage.
Einrichtung
Zwei Minuten, drei Schritte: Konto anlegen (oder Image ziehen), Odoo-URL, Datenbankname und API-Key eintragen, fertig. Kein Konnektor-Projekt, keine Feldzuordnung, kein Datenmodell nachbauen.
Was es kostet
Die Stufe Executive Board mit 27 konfigurierbaren KPIs und einer Odoo-Verbindung ist dauerhaft kostenlos, ohne Kreditkarte. Darüber gibt es Business und Enterprise ab 333 €/Monat bei jährlicher Abrechnung — mit beliebig vielen Odoo-Instanzen, Entwicklung eigener Tabs, festem Support-Kanal und SLA. Abgerechnet wird pro Instanz, nicht pro Nutzer: Wer Auswertungen in die ganze Organisation trägt, wird dafür nicht bestraft.
Einordnung
Metrilens ist die Antwort auf eine Frage, die in fast jedem Odoo-Projekt irgendwann kommt: „Schön, jetzt sind alle Daten drin — und wie schauen wir sie uns an?" Die ehrliche Antwort war lange „mit einem BI-Werkzeug und einem weiteren Projekt". Sie ist es nicht mehr.
